Der Caritas-Weg Ge(h)meinsam nimmt die Sieben Werke der Barmherzigkeit in den Blick und lädt das ganze Jahr über dazu ein, über die Werke der Nächstenliebe zu reflektieren. Im Wandel der Jahreszeiten erfahren diese Tugenden unterschiedliche symbolische Bedeutung.
Der Frühling steht für das Aufblühen und die Hoffnung. Diese Zeit der Veränderung in der Natur steht auch für Werke, die den elementaren menschlichen Bedürfnissen nach Nahrung, Kleidung, aber auch nach Zuwendung und Gemeinschaft entsprechen. Der Sommer, die warme Jahreszeit, lädt zum Reisen ein, konfrontiert uns aber auch mit dem Schicksal derer, die kein Zuhause haben, denen wir Schutz, Würde und ein Gefühl des Willkommenseins geben sollten. Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und die Natur sich zurückzieht, rücken die Themen Verletzlichkeit und Isolation in den Fokus. Die Jahreszeit erinnert daran, wie wichtig es ist, alte und einsame Menschen, Kranke zu besuchen und sie aus ihrer ungewollten Isolation herauszuholen. Der Winter ist die Zeit der Stille. Er steht für die Begleitung von Menschen und für die Erinnerung daran, jeden Menschen als Geschöpf Gottes zu sehen. „Ich bete für dich“! Viele Menschen machen die Erfahrung, dass es gut ist, einfach still zu werden und in der Gegenwart Gottes zur Ruhe zu kommen. Auch das ist Beten: In Gottes stiller Gegenwart zur inneren Freiheit kommen!
Ein Rundgang auf dem Caritaspfad – entweder ganz für sich allein oder in einer Gruppe – gibt zu jeder Jahreszeit neue Inspirationen.
Infos zum Thema "Missbrauch im Erzbistum Paderborn" und Kontaktadressen für Betroffene
Vorlagen & Infos zum Ausdrucken
Gemeindekirche, Urnenfriedhof und Trauerherberge - das alles ist die Kolumbariumskirche Heilig-Kreuz in Siegen-Weidenau unter einem Dach.